Wie kann das Quartier G noch attraktiver werden?

Studierende der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) haben im Rahmen einer Projektarbeit Konzepte entwickelt, die das Stadtviertel aufwerten und die Aufenthaltsqualität erhöhen sollen.

Ein Raum voller Möglichkeiten: Professor Tom Siegel (2. v. l.) diskutiert mit Studierenden Ideen für das Quartier G (Foto: THI/Franziska Märkl).

Sitzgelegenheiten, Pavillons und autonome Guides – das sind nur einige der Ideen, die Viertsemester aus dem Studiengang Technisches Design für das Quartier G erabeitet haben. Unter der Leitung von Professor Tom Siegel haben sie zunächst das Areal analysiert, das mit der THI und ihren Instituten, dem brigk, dem Museum für Konkrete Kunst und Design, der Audi Akademie und dem Maritim-Hotel ein neues kreatives Zentrum für Ingolstadt werden soll. 

Im nächsten Schritt haben die Bachelorstudierenden die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen wie Museumsbesucher, Universitätsmitarbeiter, Hotelgäste und Existenzgründer aufgeschlüsselt und eine Umfrage zu deren Wünschen durchgeführt: Wie können sich die Besucher am besten auf dem Gelände orientieren? Wie können die Gebäude optimal genutzt werden? Hilfreich war dabei ein Modell im Maßstab 1:250, mit dem das Quartier mit visualisiert wurde. „Die Anforderung an die Studierenden war vor allem eine ansteuerbare Kinematik, also bewegliche interaktive Objekte, mit deren Hilfe das Erlebnis Quartier G für die Besucher so angenehm wie möglich gestaltet wird“, erläutert Professor Siegel.

Erste Konzeptideen hatten die Studierenden bereits auf der diesjährigen WIKOIN und auf dem ON Campus-Festival präsentiert. Im Herbst sollen ihre Arbeiten in einer Ausstellung an der THI der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit ist das Projekt aber noch nicht abgeschlossen, im Gegenteil: Auf Basis dieser ersten Entwürfe sollen die potenziellen Besucher des Quartiers noch einmal befragt werden. Danach werden die Studierenden ihre Konzepte weiterentwickeln. „Iteration ist ein wichtiger Schritt in allen Designprozessen. Es geht immer darum, auf Basis von Analysen Ideen zu sammeln, daraus Konzepte abzuleiten und diese durch erneute Evaluation und Reflexionen zu optimieren“, sagt Siegel. Am Ende sollen realisierbare Entwürfe stehen, die dazu beitragen, das Gießereigelände zu einem lebendigen Ort für Innovation und Zukunftsgestaltung zu machen.

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